mein radikaler

mitbewohner

der film

„Mein radikaler Mitbewohner“ ist ein österreichischer Kurzspielfilm: eine humorvolle Auseinandersetzung mit Rassismus, Paranoia, Vorurteilen und den falschen Schlussfolgerungen, zu denen diese führen können.

Marie, Marius und Max leben zu dritt in einer Wohngemeinschaft. Das Geld reicht nicht für die Miete, also muss ein vierter Mitbewohner her. Dieser ist auch schnell gefunden, doch eine behagliche Atmosphäre will sich trotzdem nicht so recht einstellen, da eine Reihe mysteriöser Fragen nicht aufhört, die drei Studierenden zu beschäftigen: Warum trinkt ihr neuer Mitbewohner so wenig? Warum liegt plötzlich eine Ausgabe des Korans in ihrer Wohnung? Und woran bastelt ihr neues WG-Mitglied mitten in der Nacht?

galerie

statement der regie

Wie wirkt sich die islamistische Radikalisierung auf den Geisteszustand in Europa lebender Menschen aus? Für eine Beschäftigung mit dieser Frage erschien es mir reizvoll, das Format der Komödie zu erproben – besitzt das Lachen abseits seines kathartischen Potentials doch auch die Fähigkeit, Distanz zu einem Thema zu schaffen und auf diese Weise zu einem besseren Überblick über die Dinge zu verhelfen. Visuelle Komik aus der Tradition des Slapstick, rasante Wortgefechte im Stil der Screwball-Comedy und Elemente der Shakepear’schen Verwechslungskomödie können folglich unter passenden Bedingungen auch ein politisches Potenzial entfalten.

Der Kurzfilm „Mein radikaler Mitbewohner“ soll seinem Publikum die Möglichkeit bieten, 21 Minuten lang über die eigenen Unzulänglichkeit lachen zu können, ohne am Ende das Gefühl aufkommen zu lassen, dass in unserer Welt alles in Ordnung ist. Die letzte Einstellung des Filmes soll bewusst polarisieren, eine Diskussion initiieren und zum Nachdenken anregen. Wenn uns das geglückt ist, ohne den Unterhaltungswert des Kinos aus den Augen zu verlieren, ist das in meinen Augen bereits sehr viel wert.

Alexander Peskador

festivals

Inn Kurzfilmfestival Braunau, 7. September 2017

Landshuter Kurzfilmfestival, 16. & 17. März 2018

 

videos

cast & crew

EMRE CAKIR

EMRE CAKIR

Darsteller

Emre Cakir, am 17. Juli 1993 in Linz geboren, zog im Alter von 20 Jahren nach Wien und begann an der filmacademy seine Ausbildung zum Schauspieler. Erste Erfolge hatte er mit der Hauptrolle im Kurzfilm Wonderland und Nebenrollen in den Spielfilmen Loslassen und Kebab - extra scharf.

    MARIUS GRABHER

    MARIUS GRABHER

    Darsteller

    Marius Grabher ist 26 Jahre alt und hat das Schauspielstudium an der filmacademy in Wien absolviert. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er mit 14 Jahren am Schultheater, wobei er mit 13 Jahren schon Managenluft im Zirkus eines Freundes schnuppern durfte‎. Sein Debüt vor der Kamera gab er im Musikvideo Aurora.

      MAX KONRAD

      MAX KONRAD

      Darsteller

      Der 26-jährige Max Konrad enteckte im Schultheater seine Liebe zum Schauspiel. Dieser Liebe blieb er während seines Architekturstudiums treu. 2014 entschloss er sich an der filmacademy zusätzlich Schauspiel zu studieren. Neben mehreren Kurzfilmrollen sah man ihn auch vermehrt auf Theaterbühnen, im Fernsehen und in mehreren Werbungen.

        MARIE NOEL

        MARIE NOEL

        Darstellerin

        Marie Noel wurde am 25. Dezember 1990 in Wien geboren. Durch Bühnenerfahrung im Schultheater wuchs ihre Leidenschaft für das Schauspiel. Zwei Jahre später entschied sie sich, an der filmacademy Schauspiel zu studieren. Ihre ersten Erfolge hatte sie im Musical Blinker, in der Webserie Wienerland und in einer Nebenrolle in der Serie Tatort.


          In weiteren Rollen:

          Anna-Katharina Bano, Chica, Amir Faour, Katrin Lind, Katrin Mayer, Diana Thun-Hohenstein, Tamara Schöffmann

          Alexander Peskador

          Alexander Peskador

          Buch & Regie

          Der 1993 in Wien geborene Halbrusse Alexander Peskador schreibt, fotografiert, schneidet und inszeniert seit mittlerweile vier Jahren regelmäßig Kurzfilme. Seine ersten Erfahrungen im Bereich der Mise-en-scène durfte er bereits im zartbesaiteten Alter von 15 Jahren als Regisseur beim Schultheater sammeln. Sofern er nicht gerade am Klavier, im Kino oder im Kaffeehaus sitzt, widmet er seine Freizeit dem Studium der Theater-, Film- und Mediengeschichte an der Universität Wien.

            Luigi Bennalone

            Luigi Bennalone

            Buch

            Der 27 jährige Italiener ist vor allem durch seine investigativen Dokumentarfilme sowie seine Tätigkeit als Leiter der Dramaturgie des “Teatro Provinciale di Catania” bekannt geworden. Seit 2009 arbeitet er als dramaturgischer Berater mit Alexander Peskador zusammen, bei dem er seit 2012, nach seinem Umzug nach Wien, als Untermieter wohnt. Seinen eigensinnigen Interviewstil, den bereits seine frühesten Dokumentarfilme auszeichnen, setzt er in seiner Arbeit mit Alexander Peskador als bissig-anarchische Absage an den globalen Neoliberalismus fort.

              Mathias Nobis

              Mathias Nobis

              Produktionsleitung

              Mathias Nobis wurde 1989 in Linz geboren und lebt seit sechs Jahren in Wien. Er ist seit 2013 als Filmschaffender im Bereich der Produktion tätig. Dabei produziert er neben Werbe- und Imagevideos auch studentische Kurzfilme im No-Budget-Bereich. Nebenbei leitet er beim Online-Magazin elektro-uschi.at das Filmressort und schreibt an seiner Masterarbeit zum Thema der automedialen Selbstthematisierung auf Online- Plattformen im Rahmen des Studiums der Theater-, Film- und Mediengeschichte.

                Bernhard Kiechl

                Bernhard Kiechl

                Bildgestaltung

                Bernhard Kiechl wurde 1992 in Tirol geboren. Vor drei Jahren verschlug es ihn nach Wien, wo er seither bei Kurzfilmen und Image-/Werbevideos die Kamera macht. Seine Leidenschaft gilt neben der Cinematographie auch der Farbkorrektur bzw. dem Film-Grading. Nebenbei studiert er an der Universität Wien Theater-, Film- und Medienwissenschaft, schreibt Game-Reviews für elektro-uschi.at und ist ein begeisterter Plattensammler und Musikfan.


                   

                  Licht: Ferdinand Koestler / Ton: Julian Kastner / Ausstattung: Vanessa Mazanik / Maske: Brystel Grace / Idee: Deniz Dağ / Produktionsassistenz: Lorenzo Schicho / Regieassistenz: Thomas Hödl / Kameraassistenz: Marc Simon / Lichtassistenz: Nik Poremba, Thomas Gleissner / Tonassistenz: Lukas Harrer / Ausstattungsassistenz: Franziska Horn / Catering: Katrin Mayer / Schnitt: Alexander Peskador / Farbe: Bernhard Kiechl / Musik: Daniel Roden / Fotos: Mira Krall, Thomas Orth / Marketing: Franziska Bechtold

                  Kontakt

                  Name

                  Email

                  Subject/Betreff

                  Your Message / Ihre Nachricht

                  Kontakt Informationen

                  alexander@peskador.at

                  Vienna